Sorben im Blick der Staatssicherheit

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Produktbeschreibung

Die sorbische Geschichtsschreibung über die DDR-Zeit weist bis heute weiße Flecken auf. Besonders Augenscheinlich wird dies beim Thema Überwachung der Sorben durch die Staatssicherheit der DDR. Dabei hatte das MfS von Anfang an den Auftrag, den "nationalistischen Umtrieben" unter den Sorben Beachtung zu schenken, ein Netz an geheimen Mitarbeitern unter den Sorben aufzubauen und jegliche von der offiziell propagierten Nationalitätenpolitik abweichenden Erscheinungen im Keim zu ersticken. Anhand der zugägnlichen Akten der BStU dokumentiert Timo Meškank, wie das MfS das sorbische nationale Leben beobachtet und beeinflusst hat. Er erläutert Beispiele der Herangehensweise in der Ober- und Niederlausitz und legt konkrete operative Vorgangsarten offen, von denen Sorben betroffen waren. Nicht zuletzt wird der Versuch unternommen, die Mitarbeit Einzelner im konspirativen Netz des Ministeriums darzustellen, die als hauptamtliche oder inoffizielle Mitarbeiter für die Staatssicherheit tätig waren.