Die "Wendenfrage" in der deutschen Ostforschung 1933-1945

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Die "Wendenfrage" in der deutschen Ostforschung 1933-1945

Die "Wendenfrage" in der deutschen Ostforschung 1933-1945

Die Publikationsstelle Berlin-Dahlem, die zunächst dem Preußischen Geheimen Staatsarchiv und schließlich dem Reichsministerium des Innern unterstand, koordinierte zur NS-Zeit maßgeblich die deutsche Ostforschung, die auf ihre Art die Expansionsideologie des Hitler-Regimes wissenschaftlich stützte. Durch deren antislawische Ausrichtung gerieten auch die Lausitzer Sorben ins Blickfeld der damaligen Ostforscher. Frank Förster beleuchtet historisch die Tätigkeit dieser Dienststelle und eingangs ihrer Vorläuferin, der Leipziger Stiftung für deutsche Volks- und Kulturbodenforschung, in Bezug auf die Sorben.
Die Studie trägt einen betont dokumentarischen Charakter, wodurch dem Leser anschaulich die ideologische Ausrichtung dieser Institutionen und mancher ihrer Mitarbeiter vor Augen geführt wird. Hauptweg und vorrangiges Ziel in der sogenannten Wendenfrage war das möglichst lautlose, aber mit gesteigertem Nachdruck betriebene Verschwindenlassen der Sorben in der „deutschen Volksgemeinschaft“. Ein Buch nicht nur für Wissenschaftler, sondern für alle an jüngerer sorbischer Geschichte Interessierten.

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