Als die Wendengötter sterben sollten (L)

Art.Nr.: 426

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Produktbeschreibung

Die gewaltsame Christianisierung der Wenden im Gebiet zwischen Ostsee und Mittelgebirge nach deren militärischer Unterwerfung als Folge der grausam und blutig geführten Wendenkreuzzüge seit Karl dem Großen, die bis ins 12. Jahrhundert andauerten, ging mit der weitestgehenden Liquidierung der vorchristlichen wendischen Glaubenswelt und ihrer Kultstätten einher.                                                                                                  Unsere Informationsquellen über die vorchristliche Glaubens- und Götterwelt der Wenden unserer Region sind überwiegend nichtslawischen Ursprungs, und sie sind zumeist noch von Vertretern der deutschen Kirche festgehalten, die dem Heidnischen mit besonders wenig Verständnis gegenüberstanden. Aus den mittelalterlichen Aufzeichnungen sowie aus dem überlieferten Namensgut und archäologischen Funden lässt sich, einander ergänzend, nur ein relativ vages, oft widersprüchliches Bild über die vorchristliche Mythologie der Wenden rekonstruieren.

Die vorliegende Publikation bietet einen kurzen Überblick über die Schlussfolgerungen, die sich aus Quellen und Funden hierzu bisher gewinnen ließen. Unter anderem werden folgende wendische Gottheiten vorgestellt: Prove, Podaga, Siwa, Liuba, Triglaw, Simargl, Radigost, Swarog, Swarožic, Jarovit, Porevit, Pernut, Rugiaevit, Weles, Perun, Swantewit und Flyns.